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Österreich

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Forschung im NP Thayatal


 

INTERREG Forschungsprojekt



Die Wildkatzenforschung im Nationalpark Thayatal wurde im Rahmen eines grenzüberschreitenden INTERREG-Projektes mit dem Titel "Connecting Nature AT-CZ" im Jahr 2018 neu aufgestellt und intensiviert. Dabei war das Ziel, das Vorkommen der Europäischen Wildkatze im Nationalpark genauer zu untersuchen, das Wissen über diese seltene Tierart zu steigern, Möglichkeiten der Unterstützung der Wildkatzenpopulation zu prüfen und auch die Forschungsmethodik an sich zu verbessern. Diesbezüglich wurde auf die bewährte Methode der Lockstockforschung zurückgegriffen, mit der bereits zwischen 2007 und 2013 mehrmals das Vorkommen der Wildkatze im Nationalpark Thayatal nachgewiesen werden konnte.
ConNat Logo
 

Lockstock Methode



Seit März 2018 sind im Nationalpark Thayatal und dem benachbarten Nationalpark Podyjí 30 Lockstöcke aufgestellt worden die mit neuen Fotofallen ein intensives Monitoring gewährleisten. Sämtliche Standorte werden durchschnittlich alle 3 Wochen aufgesucht und nach Haar- und Kotproben abgesucht. Wichtige Hinweise liefern zusätzlich die Fotofallen, die auch nachts Farbaufnahmen machen. Sobald ein Lockstock Hinweise auf die mögliche Anwesenheit einer Wildkatze liefert, werden die Proben eingesammelt und zur genetischen Untersuchung geschickt. Falls es nicht möglich war eine Probe zu finden, besteht die Möglichkeit mit dem Wildkatzenspürhund nach weiteren Nachweisen zu suchen.
 

Lockstoffforschung



 

Überlappung der Lebensräume von Haus- und Wildkatzen



 

Wildkatzenkorridor Plan