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LIFE Biotopvernetzung


 
Hier erhalten Sie Informationen über LIFE "Biotopvernetzung - Netze des Lebens". Kampagne des Nationalpark Thayatals für die Wildkatze in Österreich.

Bei der Untersuchung der "Lebensraumvernetzung" geht es um überregionale Wildtierkorridore und um ihre planerische Umsetzung.

Die "Wildtierpassagen" behandeln die Wichtigkeit der Breite der Querungshilfen.
Die Österreichische Bundesforste AG und der WWF setzen ihr Wissen für die Lebensraumvernetzung für den Alpen-Karpaten-Korridor ein.

In der Diplomarbeit "Habitatvernetzung in Österreich" geht es um die Hauptwanderungsachsen für Großsäuger.

LIFE "Biotopvernetzung- Netze des Lebens"
Überregional bedeutsame Wildtierkorridore in Österreich und ihre planerische Sicherung
Wildtierquerungshilfen über Verkehrsträger
Alpen-Karpaten-Korridor
Diplomarbeit Habitatvernetzung in Österreich



Nationalpark Thayatal
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LIFE "Biotopvernetzung- Netze des Lebens"



Projektbeschreibung


Der Nationalpark Thayatal startete 2010 eine österreichweite Kommunikationsoffensive zur Förderung der Wildkatze und der Waldvernetzung.

Unter der Projektleitung des BUND Deutschland haben sich fünf BUND Landes¬organisationen, das Helmholtz - Zentrum für Umweltforschung und der Nationalpark Thayatal zu einer Projektgemeinschaft zusammengeschlossen, um die Aufmerksamkeit auf das Thema "Biotopvernetzung" zu lenken. Anhand der Lebenssituation der Wildkatze soll im Rahmen dieses Kommunikations¬projektes die Wichtigkeit der Vernetzung von Waldlebensräumen aufgezeigt werden. Die Kampagne will durch gezielte Informationen die breite Öffentlichkeit über die Bedeutung der Biotopvernetzung informieren und so die Umsetzung von Vernetzungsmaßnahmen fördern. Das Projekt baut auf den Ergebnissen und Erfahrungen der deutschen Initiative "Rettungsnetz für die Wildkatze" auf. Dabei wurde bereits ein bundesweites Modell zur Vernetzung von 6 Millionen ha Waldgebiet durch 20.000 km "Grüne Korridore" für die Leitart Wildkatze entwickelt.

Da über die tatsächliche Verbreitung der Wildkatze in Österreich noch zu wenig bekannt ist, liegt der Schwerpunkt in Österreich nicht bei Vernetzungsmaßnahmen, sondern bei anderen Aktivitäten:
  • Aufbau eines österreichischen Wildkatzennetzwerkes mit Schwerpunkt in jenen Gemeinden, in denen Wildkatzen gesichtet werden. Neben der gezielten Einbindung der Stakeholder wird auch die breite Öffentlichkeit durch die Gestaltung von Vorträgen, Präsentation einer Wildkatzen-Ausstellung, Berichterstattung und Fragebogen-Aktion in Gemeindenachrichten angesprochen.
  • Erweiterung der bestehenden Homepage www.wildkatze-in-oesterreich.at und Ergänzung durch einen Wildkatzen-Newsletter
  • Durchführung einer jährlichen Fachtagung zur Vernetzung der österreichischen Aktivitäten in Hinblick auf Wildkatzenschutz und Waldbiotopverbund.
  • Gestaltung einer Wildkatzen-Ausstellung zur Situation der Wildkatze in Österreich und zur Problematik der Lebensraumzerschneidung.
  • Zusammenarbeit mit anderen Wildkatzenprojekten - zur Koordinierung der österreichweiten Aktivitäten wurde bereits die "Plattform Wildkatze" ins Leben gerufen.

Die Kampagne "Biotopvernetzung - Netze des Lebens" wird mit Unterstützung des Finanzierungsinstruments LIFE der Europäischen Union umgesetzt.

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Logo LIFE+
 

Überregional bedeutsame Wildtierkorridore in Österreich und ihre planerische Sicherung



Für die großräumig lebenden Wildtierarten, wie zum Beispiel Rotwild, Braunbär, Luchs und Schwarzwild zählen in Österreich große zusammenhängende Waldgebiete zu den wichtigen Lebensräumen und Rückzugsgebieten. Die Vernetzung solcher Großwildpopulationen erfordert in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft einen gemeinsamen Konsens und überregionale sowie sektorenübergreifende Koordination, weit über Grundeigentums- und Verwaltungsgrenzen hinaus (Gemeinde- und Ländergrenzen), und es bedarf auch einer gewissen rechtlichen Harmonisierung föderalistischer Gesetzesmaterien. Das gilt besonders für die Absicherung überregionaler und nationaler sowie grenzüberschreitender internationaler "Genflusskorridore".


Reh
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Wildtierquerungshilfen über Verkehrsträger



Das Konzept "Wildtierpassagen" untersucht die notwendige Breite von Wildtierquerungshilfen.


 
 

Alpen-Karpaten-Korridor



Die ÖBf AG und der WWF setzen ihr Know-how für das Management von Schutzgebieten, der Lebensraumvernetzung und die Erhaltung von gefährdeten Arten ein. Entsprechend den Anforderungen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (92/43/EWG) der Europäischen Union wird der gute Erhaltungszsutand von Arten und Lebensräumen, insbesondere der großen Prädatoren wie Bär, Luchs und Wolf gefördert.

Für die Sicherung des Alpen-Karpaten-Korridors, dem Wildtierkorridor zwischen den Alpen und den Karpaten, wurde 2008 ein großes grenzüberschreitendes und interdisziplinäres Projekt gestartet.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie von WWF Österreich und DAPHNE sowie mit Unterstützung der Bundesforste wurde ein Experten- und Stakeholder-Workshop zur Identifizierung des Handlungsbedarfs und der erforderlichen Maßnahmen veranstaltet.

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Diplomarbeit Habitatvernetzung in Österreich



Die Diplomarbeit von KÖHLER, 2005, befaßt sich mit der Habitatvernetzung in Österreich. Mit Hilfe einer expertenbasierten GIS Modellierung stellt er die möglichen Hauptmigrationsachsen für waldbevorzugende Großsäuger dar.


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